Digitale Produkte sind dann wirklich gut, wenn sie von möglichst vielen Menschen genutzt werden können. Genau deshalb ist Barrierefreiheit ein fester Bestandteil der Konzeption unserer Apps. Eine barrierefreie App schafft echten Mehrwert für alle Nutzerinnen und Nutzer.
Auch in FRED verstehen wir Barrierefreiheit in Apps nicht als „Nice-to-have“, sondern als Grundprinzip. Denn Menschen nutzen unsere Anwendungen in ganz unterschiedlichen Situationen und das nicht nur bei dauerhaften Beeinträchtigungen: mit Screenreadern, auf kleinen Bildschirmen, bei schlechter Beleuchtung, in lauter Umgebung oder ausschließlich mit Sprachsteuerung. Barrierefreie Apps im Alltag unterstützen Menschen genau dort, wo sie gebraucht werden und machen digitale Angebote insgesamt besser und zugänglicher.
Als barrierefreie Stadtapp ist FRED darauf ausgelegt, Informationen und Services möglichst vielen Menschen einfach zugänglich zu machen. Eine barrierefreie App hilft damit nicht nur einzelnen Nutzergruppen, sondern verbessert die Nutzererfahrung für alle.
Ein klarer Fokus liegt dabei auf dem Design der App: Hier steht die Benutzerfreundlichkeit an erster Stelle. Sind die Seiten und Inhalte logisch aufgebaut? Erhält der User durch eine konsistente Navigation Orientierung? Werden Informationen nicht ausschließlich über Animationen, Icons oder Bilder transportiert? Ist das Design mobile-optimiert und funktioniert es auf unterschiedlichen Endgeräten zuverlässig? Diese und viele weitere Fragen sind zentral für die Barrierefreiheit in Apps und genau darauf achten wir bei FRED sehr genau.
Ebenso sind für eine gute Lesbarkeit die visuellen Aspekte entscheidend: Ausreichende Kontraste, gut lesbare Schriftarten, angemessene Schriftgrößen und klare visuelle Hierarchien erleichtern die Bedienung der App. Diese Kriterien sind essenziell für jede barrierefreie App, insbesondere im kommunalen und öffentlichen Kontext.
Vorteile durch Bedienhilfen
Ein wichtiger Punkt darüber hinaus: Viele Barrieren lassen sich bereits durch die Einstellungen des eigenen Smartphones abbauen. Schriftgrößen können unabhängig von den jeweiligen Anwendungen angepasst und Funktionen wie „VoiceOver“ oder „TalkBack“ aktiviert werden. FRED erkennt und respektiert diese individuellen Anpassungen und unterstützt sie konsequent. Dementsprechend wurden Bedienhilfen von Anfang an bei der Entwicklung der barrierefreien Stadtapp FRED mitgedacht.
Vorteile für App-User und Content-Manager
Doch nicht nur die End-User der FRED-App profitieren von der Barrierefreiheit. Auch Administratoren und Content-Manager können die Anwendung barrierefrei mit Inhalten pflegen. Obwohl es stets das Ziel jeder FRED-App ist, Inhalte aus unterschiedlichen Quellen vollautomatisch abzubilden, ist es jederzeit möglich, über unsere Web-Anwendung mos.portal Inhalte gezielt zu bearbeiten.
Und das nahezu vollständig barrierefrei und mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten – von visuellen Hilfen wie Blaulichtfiltern bis hin zu komplett monochromen Designs. So wird Barrierefreiheit in Apps nicht nur für Nutzerinnen und Nutzer, sondern auch für Redaktionen und Verwaltungen im Alltag erlebbar.
Barrierefreiheit in FRED bedeutet also nicht nur, formale Standards einzuhalten. Es geht darum, digitale Teilhabe zu ermöglichen und eine barrierefreie App zu schaffen, die fair, zugänglich und zukunftsfähig ist – für jede und jeden.