Skip to main content

FRED - der Blog

Zur Blog-Übersicht

von  Von Katharina Creß

Basisfunktion Multimandante Systeme

Eine kommunale App soll möglichst wenig zusätzlichen Pflegeaufwand verursachen. Deshalb setzt FRED darauf, vorhandene Inhalte so weit wie möglich automatisiert anzubinden. Bestehende Content-Management-Systeme können mit der App verbunden werden, sodass Informationen nicht doppelt für Website und App gepflegt werden müssen.

Doch nicht alles lässt sich automatisieren und das ist auch gar nicht nötig.

Über unser Portal können Kommunen zusätzliche Inhalte direkt einpflegen, ihre FRED-App administrieren und individuell gestalten. Auch manuelle Push-Nachrichten lassen sich über das Portal gezielt an die Bürgerinnen und Bürger versenden.

Damit verbindet FRED das Beste aus zwei Welten: automatisierte Datenübernahme dort, wo sie sinnvoll ist und flexible manuelle Pflege dort, wo sie gebraucht wird.

Eine Plattform – viele Verantwortlichkeiten

Und genau hier wird es interessant: Je mehr Möglichkeiten eine Kommune hat, Inhalte selbst zu verwalten, desto wichtiger wird die Frage, wer eigentlich was bearbeiten und veröffentlichen darf.

Denn in einer Kommune gibt es nicht die eine Person, die für sämtliche Inhalte verantwortlich ist. Das Stadtmarketing kümmert sich um andere Themen als das Bürgerbüro, Fachbereiche haben ihre eigenen Informationen und auch Vereine oder Institutionen können relevante Inhalte beitragen.

FRED bildet diese unterschiedlichen Zuständigkeiten über ein Multi-Mandanten-System ab.

Dabei können Projekte und Unterprojekte angelegt und einzelnen Nutzern oder Nutzergruppen zugewiesen werden. Die Berechtigungen lassen sich dabei sehr detailliert festlegen – von reinen Leserechten bis hin zur vollständigen Verwaltung und Veröffentlichung von Inhalten.

Das bedeutet: Die Plattform bleibt zentral, während die Verantwortung dezentral verteilt werden kann. Die Hoheit über die Rechteverwaltung liegt dabei immer bei der Stadt selbst.

Wer darf was? Rechte individuell festlegen

Ein Beispiel:

Die Vereine vor Ort haben keinen Zugriff auf das kommunale CMS, die Kommune möchte ihnen aber mit der App eine Plattform bieten, um News und Events zu pflegen, deshalb erstellt sie für das „Vereinsleben“ ein eigenes Unterprojekt.

Der zuständige Ansprechpartner des Sportvereins darf dort Inhalte erstellen, bearbeiten und veröffentlichen. Eine andere Person bekommt vielleicht nur die Berechtigung, neue Informationen zu erstellen und bestehende Inhalte zu bearbeiten. Eine dritte Person kann die Inhalte lediglich prüfen oder lesen.

So können Kommunen Verantwortlichkeiten genau dort verteilen, wo sie gebraucht werden – ohne jedem automatisch Zugriff auf die gesamte Plattform zu geben.

Und das funktioniert nicht nur auf Projektebene. Auch Inhalte, Medien und weitere Bereiche können mit entsprechenden Rechten versehen werden.

Aus zentraler Verwaltung wird gemeinsames Arbeiten

Das schafft einen entscheidenden Vorteil: Die Kommune behält die Kontrolle über ihre digitale Plattform, während gleichzeitig viele unterschiedliche Akteure selbstständig Inhalte beitragen können.

So wird aus einer zentral verwalteten App eine gemeinsam gepflegte Plattform.

Denn je mehr Menschen ihr Wissen und ihre Informationen einbringen können, desto aktueller und vielfältiger kann eine kommunale App werden.

FRED schafft dafür die Grundlage: automatisierte Inhalte, flexible manuelle Pflege und ein Berechtigungssystem, das sich an den tatsächlichen Zuständigkeiten orientiert.

Eine Plattform für alle – aber mit genau den Rechten, die jeder für seine Aufgabe braucht.