Eine App muss nicht direkt komplex und teuer sein.
Eine kommunale App muss funktionieren, alltagstauglich sein und einen klaren Nutzen bieten. Es braucht nicht immer Funktionen en masse, die am Ende niemand bedient, versteht oder überhaupt braucht.
Denn bei kommunaler Digitalisierung geht es nicht darum, mit möglichst vielen Features zu beeindrucken. Es geht darum, konkrete Probleme zu lösen und Informationen dort bereitzustellen, wo sie gebraucht werden.
Nicht jede Funktion muss die Welt neu erfinden
Bei der Planung einer kommunalen App entsteht schnell der Anspruch, direkt das Non-Plus-Ultra zu erschaffen. Eine Funktion soll innovativer sein als die andere, die App soll möglichst viele Möglichkeiten bieten und am besten direkt zum Start alles können.
Dabei sind es oft die einfachen Funktionen, die im Alltag den größten Mehrwert schaffen.
Ein gutes Beispiel ist ein digitaler Blätterkatalog. Die Kommune stellt beispielsweise das aktuelle Amtsblatt, ein Veranstaltungsprogramm oder eine Bürgerbroschüre als PDF bereit. Bürgerinnen und Bürger können das Dokument direkt in der App öffnen und durchblättern.
Keine komplizierte neue Technologie. Kein aufwendiges Projekt. Keine hohen Kosten. Aber ein klarer Vorteil: Informationen sind direkt dort verfügbar, wo die Bürgerinnen und Bürger sie suchen.
Was im Alltag zählt
Auch andere Funktionen zeigen, dass digitaler Mehrwert nicht kompliziert sein muss. Aktuelle News aus der Kommune, ein Veranstaltungskalender und integrierte, ortsspezifische Wetterinformationen sind Services, die regelmäßig genutzt werden und einen zusätzlichen Blick auf die Website überflüssig machen.
Genau solche Funktionen sparen Zeit – auf beiden Seiten. Bürgerinnen und Bürger finden Informationen schneller und Kommunen müssen nicht für jede alltägliche Frage zusätzliche Kommunikationswege bedienen, denn das System zieht sich die Informationen automatisch und stellt sie in der Stadt-App bereit.
Mit einer Basis starten und Schritt für Schritt wachsen
Die wichtigste Frage bei einem kommunalen Digitalprojekt lautet: „Welche Informationen und Services brauchen unsere Bürgerinnen und Bürger wirklich?“
Das Prinzip ist einfach: erst das Wesentliche, dann der Ausbau.
Genau darauf ist auch die FRED-App ausgelegt.
Die Basis bringt bereits zentrale Funktionen mit, die für die tägliche Kommunikation einer Kommune relevant sind: News, Veranstaltungen, digitale Services, Push-Nachrichten, Wetter- und Warninformationen sowie weitere wichtige Informationen für Bürgerinnen und Bürger.
Damit entsteht kein riesiges Digitalprojekt, das von Anfang an alle denkbaren Anforderungen erfüllen muss. Stattdessen gibt es eine funktionierende Grundlage, die direkt eingesetzt und anschließend Schritt für Schritt erweitert werden kann.
Und das ist ein entscheidender Vorteil: Die Kommune muss nicht heute entscheiden, was sie in fünf Jahren benötigen wird.
Vielleicht zeigt sich nach dem Start, dass ein bestimmter Service besonders häufig genutzt wird. Vielleicht entsteht später der Bedarf nach einem Mängelmelder, einem Umfragetool oder weiteren digitalen Angeboten.
Dann kann die App entsprechend wachsen.
So entsteht Schritt für Schritt genau das, was eine Kommune tatsächlich braucht.