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FRED - der Blog

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von  Von Katharina Creß

Vorher / Nachher: So verändert eine gute Stadt-App die Bürgerkommunikation

Viele Kommunen stehen heute vor der gleichen Herausforderung: Bürgerinnen und Bürger erwarten aktuelle Informationen schnell, digital und möglichst unkompliziert. Gleichzeitig sollen Verwaltungsteams effizient arbeiten, ohne zusätzliche Kommunikationsaufwände aufzubauen.

Die Erfahrungen der Stadt Idar-Oberstein zeigen gut, wie sich moderne Stadtkommunikation Schritt für Schritt weiterentwickelt.

Vorher: Viele Kanäle, hoher Abstimmungsaufwand

Vor der Einführung der FRED-App wurden Informationen klassisch über mehrere Wege veröffentlicht.

Wie Michael Brill, Pressesprecher der Gemeinde Idar-Oberstein, beschreibt, lief die Kommunikation „über verschiedene Kanäle, beispielsweise durch Pressemitteilung an die Medien, auf der Homepage sowie den Social-Media-Kanälen“.

Das bedeutete in der Praxis häufig: Inhalte mehrfach aufbereiten, verteilen und pflegen. Gerade Social Media erforderte zusätzlichen Aufwand, da Inhalte jeweils plattformspezifisch angepasst werden mussten.

Nachher: Ein zusätzlicher digitaler Kanal – ohne Mehraufwand

Mit der Einführung der FRED-App kam ein weiterer digitaler Kommunikationsweg hinzu. Besonders wichtig war dabei die einfache Integration aus bestehenden Content-Management-Schnittstellen.

„Der große Vorteil ist, dass durch die Anbindung an ionas kein oder kaum zusätzlicher Aufwand damit verbunden ist“, erklärt Michael Brill die Vorteile, die durch die Anbindung des Content-Management-Systems (CMS) existieren.

ionas ist ein CMS, das vor allem von Städten, Gemeinden und öffentlichen Verwaltungen genutzt wird, um ihre Webseiten und Bürgerportale zu verwalten.

Durch die Anbindung daran müssen Informationen nicht doppelt gepflegt werden. Inhalte der Website werden automatisch in die App übernommen. Für Kommunen mit begrenzten Ressourcen ist genau das entscheidend: Digitalisierung darf keine zusätzliche Belastung erzeugen.

Digitale Veränderungen entstehen schrittweise

Interessant ist dabei, dass sich die Auswirkungen einer Stadt-App oft nicht sofort deutlich zeigen. Gerade in der kommunalen Digitalisierung entstehen Veränderungen meist schrittweise. Eine Stadt-App ersetzt bestehende Kommunikationswege nicht von heute auf morgen, sondern ergänzt sie sinnvoll um einen weiteren digitalen Kanal.

Was sich trotzdem bereits verändert hat

Auch wenn direkte Effekte auf Reichweite oder Arbeitsentlastung noch nicht eindeutig messbar sind, bewertet die Stadt die Einführung dennoch positiv.

„Zum einen konnten wir damit Forderung nach einer ‚City-App‘ aus unserer Digitalstrategie erfüllen, zum anderen stellt die App einen weiteren, zeitgemäßen Kommunikationskanal dar“, so Brill.

Gerade dieser Punkt wird für viele Kommunen immer wichtiger:

  • Bürger informieren sich zunehmend mobil
  • digitale Services werden erwartet
  • Informationen sollen schnell und direkt verfügbar sein
  • moderne Kommunikation muss mehrere Zugangswege bieten

Der eigentliche Mehrwert guter Stadt-Apps

Besonders deutlich wird im Vergleich zu Social Media der operative Vorteil einer integrierten Stadt-App.

Im Unterschied zu Social Media müssen Inhalte für die App nicht zusätzlich umgebaut werden. Bei sozialen Netzwerken dagegen müssen Informationen laut Michael Brill „entsprechend aufbereitet werden“.

Eine gute Stadt-App reduziert also nicht nur Medienbrüche, sondern hilft Verwaltungen dabei, bestehende Inhalte effizienter auszuspielen.

Fazit

Die Erfahrungen aus Idar-Oberstein zeigen: Eine moderne Stadt-App verändert Bürgerkommunikation nicht unbedingt laut oder abrupt, aber strategisch sinnvoll.

Sie erweitert bestehende Kommunikationswege, erfüllt digitale Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger und ermöglicht moderne Informationsverteilung ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand.

Oder wie Michael Brill es zusammenfasst:

„Auch wenn wir jetzt noch keinen direkten Einfluss der App nachweisen können, bewerten wir deren Einführung positiv.“