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FRED - der Blog

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von  Von Katharina Creß

Interview Projektmanagement – Gökhan

Hinter FRED stehen viele engagierte Menschen. Einer von ihnen ist Gökhan Yilmaz, unser Projektmanager. Im Interview erzählt er mehr über seine Aufgaben, das Projekt und seinen Arbeitsalltag.

Was hast du vor deiner Tätigkeit in der Fabrik19 gemacht, und wie bist du zum Projektmanagement von FRED gekommen?

Ich bin im April 2025 als Werkstudent gestartet, nachdem ich über mein Bachelorpraktikum auf die Fabrik19 gestoßen war. Dann ging es in die Full-Stack-Entwicklung und von dort Schritt für Schritt in die Rolle des Projektmanagers bei FRED. Parallel zum Informatikstudium hatte ich schon meine eigene GmbH im E-Commerce, mit Fokus auf Möbel und Inneneinrichtung. Kundenkontakt und Verantwortung waren mir also nicht ganz fremd, und der Wechsel hat sich am Ende ziemlich natürlich angefühlt.

Was sind deine Aufgabenbereiche jetzt?

Ich bin Projektmanager insbesondere für FRED. Das heißt Dailys, Meetings, Testings, viel Planung und Abstimmung mit den Entwicklern und natürlich viel Kundenkontakt per Mail und Telefon. Ich kümmere mich um die technische Umsetzung und die Analyse. Meine Kollegin Sabine Köhler-Lindig verantwortet als Head of Product Smart City die strategische Produktentwicklung, die Positionierung und die Weiterentwicklung des Angebots. Das passt richtig gut zusammen.

Du kommst aus der Entwicklung und bist jetzt im Projektmanagement, beschreibe uns bitte die letzten 6 Monate.

Intensiv, aber im positiven Sinn. Ich habe viel vorangetrieben und auch einiges aufgeräumt, was aus der Vergangenheit noch nicht ganz abgeschlossen war. Ich bin da der Typ „ganz oder gar nicht“, halbe Sachen mag ich nicht. Das Einarbeiten von der Entwicklerrolle in die PM-Rolle war definitiv eine Herausforderung, aber laut Kollegen habe ich sie ganz gut gemeistert.

Was ist die Herausforderung in deiner täglichen Arbeit mit kommunalen Institutionen?

Geduld. Wenn wir zum Beispiel ein Feature umsetzen wollen, das sich eine Kommune wünscht, erstellen wir ein Angebot. Das geht dann zur Prüfung durch mehrere Instanzen und Prozesse, und bis es zur finalen Umsetzung kommt, können Wochen vergehen. Das gehört dazu und ist absolut nachvollziehbar, aber man muss es einplanen. Ich habe gelernt, das entspannt zu sehen und den Kommunen mit klarer Kommunikation den Weg so leicht wie möglich zu machen.

Du bist sozusagen die Schnittstelle zwischen der Entwicklung und dem Kunden, was sind die Vorteile?

Ich verstehe beide Seiten. Ich kenne die Zusammenhänge in Backend und Frontend aus eigener Erfahrung und kann dem Kunden ehrlich sagen, was machbar ist und wie viel Aufwand dahintersteckt. Umgekehrt weiß ich, was den Kommunen wichtig ist, und kann das so an die Entwickler weitergeben, dass keine Rückfragen-Ping-Pong-Runden entstehen. Man könnte sagen: ein technischer Projektmanager.

Entwickelst du noch selbst?

Im Tagesgeschäft nicht mehr, das Team macht das richtig gut. Ganz raus bin ich aber nicht: Ich steige bei technischen Fragen tief ein und schaue mir Dinge im Code gerne im Detail an, wenn es nötig ist. Das Entwicklerherz schlägt weiter mit, nur der Kalender ist voller Meetings.

Warum würdest du dich für deine Heimatstadt für FRED entscheiden und nicht für einen Konkurrenten?

Weil FRED das Beste aus zwei Welten verbindet. Eine Individual-App ist deutlich teurer, FRED ist kostengünstiger und deckt trotzdem alle Use Cases ab. Die App ist modern gestaltet, nativ für iOS und Android, und lässt sich an die Corporate Identity der Stadt anpassen. Man bekommt ein solides Grundgerüst und kann mit Add-ons wie Abfallkalender, Mängelmelder oder digitalem Schwarzen Brett genau das dazubuchen, was die Stadt braucht. Und es gibt ein Team dahinter, das unkompliziert erreichbar ist.

Was ist dein liebstes Feature?

Schwer zu sagen, aber wenn ich mich festlegen muss: der Mängelmelder. Bürger melden direkt in der App, was kaputt ist, und die Verwaltung hat einen klaren Kanal dafür. Das ist echter Mehrwert im Alltag. Knapp dahinter kommen Umfragen und Events, weil man damit Bürger wirklich einbinden kann.

Was erwartet uns bei FRED, kannst du  verraten, was als nächstes geplant ist?

Ein kleiner Spoiler geht klar: Wir planen den FREDITOR. Bisher können Kommunen die App optisch individualisieren, z.B. Farben und Logo anpassen. Mit dem FREDITOR können sie künftig auch das Layout frei gestalten. Die App wird also noch mehr zu ihrer eigenen. Mehr verrate ich jetzt noch nicht, sonst bekomme ich Ärger von den Kollegen aus dem Marketing.

Wenn FRED 2030 in einer Zeitung stehen würde, was wäre die Headline?

„FRED: Die Bürger-App, die jede Kommune in Deutschland in der Hosentasche hat.“

Etwas augenzwinkernder wäre auch: „Kein Formular, kein Wartezimmer: FRED bringt das Rathaus aufs Handy.“

Ob bei der technischen Umsetzung, in der Projektsteuerung oder im direkten Austausch mit den Kommunen: Gökhan verbindet unterschiedliche Perspektiven und gestaltet die Weiterentwicklung von FRED aktiv mit. Wir freuen uns auf alles, was noch kommt!