„Wir haben doch bereits eine funktionierende Website. Warum brauchen wir dann noch eine Stadt-App?“
Eine Frage, die uns bei FRED häufig begegnet.
Unsere Antwort: Weil eine Website darauf wartet, dass jemand sie besucht. Eine App kann genutzt werden, um aktiv auf Menschen zuzugehen.
Denn natürlich sollte eine kommunale App keine Kopie der bestehenden Website sein. Sie sollte dort ansetzen, wo eine App einen echten zusätzlichen Mehrwert bietet.
Eine Website informiert. Die App erreicht Bürgerinnen und Bürger.
Die Website bleibt ein wichtiger Bestandteil der digitalen Kommunikation einer Kommune. Sie bietet umfassende Informationen, ist über Suchmaschinen auffindbar und dient als zentrale Anlaufstelle.
Aber Hand aufs Herz: Wie oft öffnen wir die Website unserer Stadt, nur um zu schauen, ob es etwas Neues gibt?
Genau hier kommt die App ins Spiel.
Sie ist direkt auf dem Smartphone der Nutzerinnen und Nutzer verfügbar und auf die mobile Nutzung ausgelegt. Inhalte und Funktionen lassen sich gezielt auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger zuschneiden.
Gerade im Alltag kann das einen entscheidenden Unterschied machen. Denn wer schnell eine Information benötigt, möchte sich nicht erst durch mehrere Seiten navigieren. Und wer eine wichtige Warnung erhalten soll, möchte nicht darauf angewiesen sein, gerade die Website zu öffnen.
Straßensperrung? Push-Nachricht. Unwetterwarnung? Push-Nachricht. Veranstaltung am Wochenende? Push-Nachricht.
Die Bürgerinnen und Bürger müssen nicht erst daran denken, auf der Website nachzusehen. Die Information kommt zu ihnen.
Damit verändert sich kommunale Kommunikation: von „Wer sucht, der findet“ zu „Relevantes kommt an“.
Das digitale Rathaus: Von kompliziert zu kinderleicht
Ein gutes Beispiel dafür ist das digitale Rathaus. Auf klassischen Websites ist die Suche nach dem richtigen Amt oder Ansprechpartner oft eine Hürde: verschachtelte Menüs, unübersichtliche Organigramme und lange Ladezeiten sorgen für Frust.
Eine App macht das digitale Rathaus endlich nahbar und unkompliziert. Alle Ansprechpartner, Zuständigkeiten und Dienstleistungen sind übersichtlich gebündelt und mit wenigen Klicks erreichbar. Ganz egal, ob es um die Beantragung eines Dokuments oder eine schnelle Frage geht: Der Bürgerservice rückt direkt in die Hosentasche.
Der Mehrwert liegt in der mobilen Nutzung.
Eine App kann genau die Funktionen nutzen, die ein Smartphone ohnehin mitbringt: GPS, Kamera, Push-Benachrichtigungen oder direkte Kontaktmöglichkeiten und kann teilweise sogar offline genutzt werden.
So lassen sich kommunale Services direkt dort nutzen, wo sie gebraucht werden. Entdeckt beispielsweise jemand unterwegs ein beschädigtes Schild, kann der Mangel mittels dem Mängelmälder (Add-On) direkt per Foto und Standort gemeldet werden. Die zuständige Stelle erhält die Informationen und kann sie gezielt weiterbearbeiten. Auch ohne Internetverbindung kann eine Meldung zunächst gespeichert und später übermittelt werden.
Gleichzeitig lassen sich mit einem Basispaket und verschiedenen Erweiterungen Informationen und Services individuell auf die Kommune zuschneiden – von Veranstaltungen über digitale Formulare bis hin zu weiteren Angeboten. Entscheidend ist dabei nicht die Menge an Funktionen, sondern dass die richtigen Informationen und Services schnell erreichbar sind.
Auch die Kommunikation wird direkter: Relevante Informationen sind zentral gebündelt, Anliegen können beispielsweise über eine Chatfunktion unkompliziert geklärt werden. Das spart Zeit auf beiden Seiten und macht digitale Verwaltungsangebote persönlicher und alltagstauglicher.
Kurz gesagt: Die App bringt kommunale Informationen und Services dorthin, wo die Menschen ohnehin tagtäglich draufschauen: auf ihr Smartphone.
Und nein: Inhalte müssen nicht doppelt gepflegt werden
Eine App bedeutet dabei nicht automatisch mehr Arbeit für die Verwaltung.
FRED kann an bestehende Systeme und das kommunale CMS angebunden werden. Inhalte, die dort bereits gepflegt werden, können auch in der App ausgespielt werden.
Ein Inhalt. Einmalige Pflege. Mehr Reichweite.
So wird die App nicht zur zusätzlichen Baustelle, sondern zum weiteren digitalen Zugang zu den Informationen, die ohnehin vorhanden sind.
| Klassische Website | Stadt-App (FRED) |
| Bürger suchen aktiv nach Informationen | Informationen finden die Bürger (Push) |
| Ausführliche Nachschlagewerke & Formulare | Quick-Services & direkte Ansprechpartner |
| Optimiert für Desktop & Recherchen | Perfekt für unterwegs |
| Reines Infomedium | Interaktiver Begleiter im Hosentaschenformat |
Website oder Stadt-App? Beides.
Die Frage ist deshalb nicht „Website oder App?“
Die Website bleibt die ausführliche digitale Informationsquelle und ein wichtiger Bestandteil des kommunalen Auftritts.
Die App ergänzt sie um etwas, das eine Website nur begrenzt leisten kann: schneller informieren, direkter kommunizieren, mobile Funktionen nutzen und Services genau dorthin bringen, wo sie gebraucht werden: auf das Smartphone.
Deshalb geht es für Kommunen nicht darum, sich zwischen Website und App zu entscheiden. Es geht darum, beide sinnvoll miteinander zu verbinden.
Mit FRED wird aus vorhandenen kommunalen Inhalten ein direkter digitaler Zugang zu Bürgerinnen und Bürgern und das digitale Rathaus zu einer echten Erleichterung im Alltag, ohne dass Informationen mehrfach gepflegt werden müssen.
Denn eine gute Stadt-App ist nicht einfach eine zweite Website.
Sie ist ein digitaler Begleiter für den Alltag.