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FRED - der Blog

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von  Von Katharina Creß

Community in FRED: Nutzerinnen und Nutzer einfach verwalten

Ein digitaler Austausch lebt von seiner Community. Doch was passiert, wenn Nutzerinnen und Nutzer gegen die Regeln verstoßen? Mit FRED behalten Kommunen die Kontrolle und können bei unangemessenen Inhalten oder problematischem Verhalten gezielt reagieren.

Ob über den Chat oder das digitale Schwarze Brett: Eine kommunale App bietet Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich auszutauschen, Informationen zu teilen und miteinander in Kontakt zu treten. Damit diese Funktionen sinnvoll genutzt werden können, ist es wichtig, dass die Verwaltung bei Regelverstößen handlungsfähig bleibt.

Jede Kommune, die sich für FRED als kommunale App entscheidet, erhält Zugang zum mos.portal, der Web-Anwendung zur Verwaltung der eigenen App. Mit dem Modul „Community“ können Kommunen dort die Nutzerinnen und Nutzer ihrer App selbst verwalten und auf gemeldete Vorfälle reagieren.

Gemeldete Inhalte prüfen und gezielt handeln

Was passiert, wenn jemand beleidigende Nachrichten verschickt oder über das Schwarze Brett verfassungsfeindliche Symbole verbreitet? Solche Situationen lassen sich nicht immer verhindern. Umso wichtiger ist es, dass die Verwaltung problematische Inhalte prüfen und angemessen darauf reagieren kann.

Im Modul „Community“ werden die Nutzerinnen und Nutzer verwaltet, die den Chat oder das Schwarze Brett verwenden. Werden Inhalte oder Personen gemeldet, können Administratorinnen und Administratoren den jeweiligen Sachverhalt einsehen und die nächsten Schritte entscheiden.

Dabei stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Meldungen nachvollziehen: Administratorinnen und Administratoren können einsehen, wer wen gemeldet hat und worum es bei dem Vorfall geht.
  • Kontext verstehen: Bei gemeldeten Chatnachrichten, die selbstverständlich End-to-End verschlüsselt sind, werden die letzten zehn Nachrichten angezeigt. So lässt sich die Situation besser einordnen und fundierter beurteilen.
  • Kontakt aufnehmen: Bei Bedarf kann die Verwaltung mit den beteiligten Personen in Kontakt treten.
  • Nutzerinnen und Nutzer blockieren oder löschen: Bei Verstößen kann der Zugang zum Chat oder zum Schwarzen Brett gezielt eingeschränkt werden. Je nach Situation ist auch eine Löschung des Nutzerkontos möglich.

Vorfälle nachvollziehen und dokumentieren

Gerade bei schwerwiegenden Verstößen ist es wichtig, einen Vorfall nicht nur zu erkennen, sondern auch nachvollziehen zu können. Deshalb lassen sich gemeldete Sachverhalte als Report aus dem Modul exportieren. Das kann beispielsweise hilfreich sein, wenn Inhalte für eine mögliche strafrechtliche Verfolgung dokumentiert und an die zuständigen Stellen weitergegeben werden sollen.

Die Entscheidung über das weitere Vorgehen bleibt dabei bei der Kommune. Sie kann den jeweiligen Fall prüfen und auf Grundlage der vorliegenden Informationen entscheiden, welche Maßnahmen angemessen sind.

Die Kontrolle bleibt bei der Kommune

Mit FRED erhalten Kommunen nicht nur digitale Kommunikationsmöglichkeiten für ihre Bürgerinnen und Bürger. Sie behalten auch die Kontrolle darüber, wie die Community verwaltet wird und wie sie mit gemeldeten Verstößen umgeht.

Das Modul Community unterstützt eine verantwortungsvolle Verwaltung des Chats und des Schwarzen Bretts – und das alles ganz im Sinne der DSGVO. So können Kommunen den digitalen Austausch fördern und gleichzeitig dafür sorgen, dass sie bei problematischem Verhalten nicht handlungsunfähig sind.